Herzlich Willkommen in meinem Blog. Ab September 2008 werde ich hier regelmäßig über mein Auslandssemester in Cork (Irland) berichten.
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Samstag, 20. Dezember 2008

Belfast und Jameson Distillery

Außer der Rundfahrt im "Black Taxi" (siehe vorheriger Post) sahen wir uns natürlich auch in der Innenstadt von Belfast um und sind dabei besonders auf typisch britischen Baustil gestoßen:
City Hall of Belfast
Der Weihnachtsmarkt wurde bewusst kontinental gestaltet - aber es war leider nur ein sehr schlechtes Imitat zu den in Mitteleuropa üblichen Weihnachtsmärkten. Vielleicht lag es auch einfach an den viel zu warem Temperaturen um 10°C und dem Nieselregen. Der Glühwein hat mit jedenfalls in Deutschland immer besser geschmeckt und das obwohl er aus Deutschland importiert war.
Belfast hat außerdem noch eine der ältesten Universitäten der Insel zu bieten (Queens College), welche gleichzeitig mit der UCC gegründet wurde. Gleich nebenan befindet sich dann der Botanische Garten, der selbst jetzt im Winter einen Besuch wert war.
Botanic Garden Belfast

Nach der Rückkehr in der Nacht auf Donnerstag musste natürlich noch eine weitere Sehenswürdigkeit im Co. Cork besucht werden. In Midleton, nur ca. 30 Minuten von Cork entfernt, befindet sich eine der wichtigsten Disitillerien Irlands. Als besuchten wir am Donnerstag deren Schaubrennerei und nahmen anschließend an einer Probe teil. Ich habe jetzt tatsächlich ein offizielles Zertifikat als irischer Whiskey-Tester. Das Unterscheiden zwischen Scotch, amerikanischem Whiskey und irischem (Jameson) Whiskey war dabei nicht besonders schwierig - aber sicher eine interessante Erfahrung. Zum Whiskey-Trinker werde ich auch jetzt wohl nicht werden, aber es war trotzdem spannend die Produktionsverfahren für diese irische Getränk kennenzulernen. Es wurde übrigens auch hier (in Irland - nicht in Schottland) erfunden.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Belfast: Frieden oder ...?

Gestern Nacht bin ich wieder hier in Cork eingetroffen, nachdem ich seit Montag in Belfast war. Die Stadt hat einen sehr wiedersprüchlichen Eindruck bei mir hinterlassen. Auf der einen Seite scheint es kaum etwas friedlicheres als die Innenstadt von Belfast zu geben. Überall Geschäfte, einige viktorianische Gebäude und einen echten "Continental Christmas Market".
Belfast Habour in the afternoon
Andererseits findet man schnell auch die Zeichen eines Konfliktes, der noch lange nicht gelöst ist.
Peace Wall
Bei einer Tour mit einem "Black Taxi" bekamen wir von einem Belfaster die Schauplätze diese Konfliktes gezeigt und jede Menge Hintergrundinfos. Die Fahrt war für mich mit Sicherheit der spannenste Part der Reise nach Nordirland. An den Orten des Geschehens bekommt man schnell ein Gefühl, wie die gewalttätig und konfliktreich das Leben in Belfast war (bzw. ist). Denn anders als mein Eindruck vor dem Besuch war, kann kaum von Frieden gesprochen werden - es scheint sich vielmehr um eine Waffenruhe zu handeln. So wird dies auch am ehesten von den Belfastern aufgefasst - kaum einer wäre überrascht, wenn es wieder zu schweren Ausschreitungen kommt. Als einer der Spottlights des Konflikts besuchten wir die Arbeiterstadtteile im Westen der Stadt. In Shannkill (protestantisch) und Falls (katholisch) handelt es sich weiterhin um religiöse Ghettos. Eine Durchmischung der Bevölkerung hat bisher in keinsterweise stattgefunden - und ist auch undenkbar. Denn wärend die Protestanten auf großen Wandbildern beispielsweise weiterhin Oliver Cromwell feiern und dessen geplanten Genozid an den Katholiken der Insel als einzige Lösung für Frieden in Irland anpreise - werden auf katholischer Seite sämtliche IRA Attentäter in Martyer-Denkmälern gedacht.
Protestant Painting
Bobby Sands
Getrennt sind die beiden Stadtteile durch eine riesige Mauer, die sogenannte Peace Wall. Weiterhin werden die wenigen Querstraßen die die Stadtteile tagsüber verbinden, abends mit schweren Toren verschlossen und damit die Viertel quasie abgeriegelt. Auch die Polizei fährt hier eher mit Panzerwagen durch die Gegend.
"Peace Wall" Belfast
Die offiziell entwaffnete IRA hat sich mit ihrem politischen Arm (keinesfalls andersherum) Sinn Fein auf den politischen Kampf konzentriert, weil sie im gegenwärtigen Umfeld die Chancen ihre Ziele auf diesem Wege zu erreichen am Größten einschätzt. Die gewaltbereiten protestantischen Paramilitärs sind wiederum sind jederzeit bereit für einen Verbleib bei Großbritannien zu kämpfen. Das Vereinigte Königreich wiederum ist an einem Verbleib Nordirland im Bund (noch) interessiert. Der Friedensprozess ist ein wichtiger Schritt, aber für die Lösung des Konfliktes werden alle Seite weitere Zugeständnisse machen müssen.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Belfast, Goodbye and so on...

Montag, 24. November 2008

York

Am Samstag machten wir uns auf den Weg nach York. Mit dem Zug dauerte die Fahrt etwas mehr als eine Stunde von Sheffield aus. Die Stadt ist inbesondere für ihr riesiges Münster (hauptsächlich aus dem 11. Jahrhundert) bekannt. Und das sicher auch zu recht - aus dem mittelalterlichen Stadtkern ragt die imposate Kirche ernorm hervor.
YorkMinster03
YorkMinster01
Sie ist die größte mittelalterliche Kirche Englands und die Bauzeit betrug über 250 Jahre. Auch der teure Eintrittspreis von ~ 7 GBP hat sich aber eindeutig gelohnt. Denn neben einem einmaligen Aufstieg durch ein klaustophobisch anmutendes Treppenhaus (ca. 200 ft.) gabe es vom Turm einen großartigen Ausblick auf die Stadt. Auch die Kirchenfenster im Inneren waren sehr beeindruckend. Weitere Infos zum Yorker Minister sind unter York Minister zu finden.
York von Oben
YorkMinster04

Außerdem machten wir noch einen Spaziergang durch einen netten Park mit Ruinen und sehr zutraulichen Eichhörnchen und wanderten ein Stück über die gute erhaltene Stadtmauer.
York Citywall
Eichhörnchen
Sheffield03
Zum Abschluss unseres wunderbaren Ausflugs ging es dann noch in das weltgrößte Eisenbahnmuseum. Dort waren echt wahnsinnig viele, riesige Lokomotiven und Luxuswaggons aus längst vergangenen Zeiten zu bewundern. Catarina hat in ihrem Blog auch noch einige Infos zu unserem Tag in York:
Sheffield 2008.

Sonntag, 23. November 2008

Langes Wochenende in Sheffield

Zurück! Heute Abend bin ich von der größeren Nachbarinsel zurück nach Cork gefolgen - seit Mittwoch war ich dort bei Catarina zu Besuch, die dort ein Praktikum am Sprachenzentrum der Universität Sheffield macht. Es war super endlich wieder ein paar Tage mit Cata zu verbringen und gemeinsam mit ihr Sheffield kennenzulernen und auch die Umgebung in Yorkshire zu besuchen. Besonders unser Ausflug nach York (eigener Post), einem alter Bischhofssitz im Norden des Countys war dabei sehr beeindruckend.

Sheffield selbst ist eine ehemalige Kohle- und Stahlstadt in den Midlands und wurde natürlich auch stark durch ihre ökonomische Vergangenheit geprägt. Ähnlich wie die umliegenden Städte Manchester, Liverpool, Leeds und Derry ist sie stark von der Schwerindustrie gezeichnet und die Landschaft zwischen all diesen Orten gleicht dabei in weiten Teilen dem Ruhrgegiebt (mit Ausnahme des Peak Districts). Durch den Strukturwandel hat sich der Schwerpunkt der Produktion aber verschoben und es lassen sich inzwischen auch ansehnliche Orte in diesen Städten finden. So ist die Innenstadt von Sheffield durch zahlreiche Restaurierungen aufgewertet worden und beim Neubau wird tatsächlich auch auf eine ansehnliche Optik geachtet.

Catarina selbst lebt zur Untermiete bei einer Familie in einem der besseren Stadtteile. Dort findet man dann auch die Erklärung für die Bezeichnung "Green City", die sich Englands viertgrößte Stadt selbst gibt. Die Straßen sind dort von unzähligen Alleen gesäumt, die im Sommer, mit Laub, sicher alles sehr grün machen. Die alten, großen Steinhäuser dort im Norden der Stadt gefallen mir sehr gut, sie haben etwas herrschaftliches - wirkten aber gerade durch die hohen Zäune und Mauern leider auch sehr abgeschottet. Die ansehnlichlichen Gebäude in der Innenstadt konzentrieren sich auf wenige Straßen und sind im folgenden zu bewundern. Den Rest der Innstadt teilen sich dann 60er-80er Beton-Achitektur und herruntergekommene Gebäude.

Doch nicht nur die Baumeister der Stadt haben Sheffield (teilweise) arg gestrafft, sondern auch der Thatcherismus hat dafür gesorgt, dass man sich nicht mehr vernünftig (öffentlich) fortbewegen kann. Das Bussystem und die eine Tramlinie sind eine Schande für eine Stadt mit mehr als einer halben Million Einwohner. Neoliberale würde es wohl Wettbewerb im öffentlichen Verkehr nennen, ich sage dazu einfach nur völliges Chaos (bzw. Marktversagen). Man kann sich (besonders als Ortsfremder) nie sicher sein, welches Ticket und welcher Preis gerade gilt - denn die Stadt wird von mehreren Busunternehmen versorgt, die sich auch Linien teilen. Das heißt man bezahlt ständig unterschiedliche Beträge für dieselbe Strecke, kann seine Tickets teilweise nicht bei der Konkurrenz verwenden und muss immer hoffen das der Busfahrer einem die Besonderheiten "seiner" Fahrt erklärt. Wer also den Beweis sucht, das es einen Unterschied zwischen Schuhe verkaufen und öffentlichen Personenverkehr gibt, der findet den nervenden Beweis hier.
Sheffield
Sheffield02
Cityhall
Mein Fazit zu Sheffield fällt also eher kritisch aus - trotzdem war es wunderbar dort, bei Catarina, zu sein. Wer allerdings nicht das Glück hat einen lieben Menschen in Sheffield zu haben, dem empfehle ich als touristisches Ausflugsziel definitiv eher York (eigener Post). Vielleicht bin ich vom niedlichen Cork, dass nie das "Glück" einer massiven Industriallisierung hatte, auch ein wenig verwöhnt. Als Armenhaus Europas hatte Irland nie die Chance so viel mit Beton zu bauen und die Landschaft umzupflügen.

Dienstag, 18. November 2008

Aran-Islands und Galway

Am Samstag fuhren wir dann mit der einer kleinen Fähre nach Inishmore. Die größte der Aran-Islands ist vor der irischen Westküste im Atlantik gelegen. Die Überfahrt dauert normalerweise nur 30 Minuten, aber da wir relativ starke Wellen hatten, brauchten wir fast doppeltsolange. Das Schaukeln war echt schon ziemlich massiv, und es blieb einem nur das festhalten an der Rehling übrig. Übel wurde mir dann auch noch, sodass ich echt nur froh war als wir den festen Boden der Insel endlich wieder unter den Füßen hatten. Die Insel selbst ist nur dünn besiedelt, es leben dort nur ca. 900 Leute. Die Landschaft ist dort noch karger als auf dem Festland und das Wetter noch rauer. Die winzigen Parzellen der Inselbauern sind mit ca. ein Meter hohen Steinmauern begrenzt. Dahinter kann das Vieh Schutz vor der Witterung suchen.
Mit Minibussen wurde wir von der Anlegestelle abgeholt und über die schmalen Feldwege der Insel zu einigen Attraktionen gefahren. So besuchten wir, nach einer kurzen Wanderung, das Fort Dun Aenghus und die vorgelagerten Klippen. Anders als bei den Cliffs of Moher war der Abgrund hier nicht durch einen Zaun abgesperrt – aber schließlich ging es hier auch „nur“ einhundert Meter in die Tiefe.
Aran08
Aran05
Aran04
Wir konnten auch Robben und Seelöwen beobachten – eine der Tourteilnehmerinnen fand an der Küste sogar einen angeschwemmten (toten) Hai. Nach einem Besuch des Inselpubs traten wir abends die Rückfahrt an, die sich dieses mal zum Glück viel ruhiger gestaltete. In den Cottages angekommen war erstmal entspannen angesagt, bevor wir später noch zu einer Party in das Nachbarcottage gingen.
Cottage
Party
Am Morgen der Abreise besuchten wir noch Galway und machten einen Spaziergang durch die typisch irische Altstadt und entlang des Corrib River. Um sieben Uhr waren wir schließlich zurück in Cork.
DSC00776

Montag, 17. November 2008

Cliffs of Moher und Cottages im Nowhere

Nachdem wir am Freitag um 8 Uhr in Richtung Galway aufgebrochen sind, war unser erster Stop an den Cliffs of Moher (County Claire). Diese sehr beeindruckenden Klippen sind eine der bekanntesten Naturattraktionen Irlands. Über 200 Meter geht es senkrecht nach unten, bevor der wilde Atlantik zu erkennen ist. Der Sturm, der dort tobte war echt unglaublich, geregnet hat es aber, trotz trübem Himmels, nicht - so dass wir zwar keine weite Aussicht hatten (Amerika war nicht zu sehen!) aber immerhin mit Kapuze über dem Kopf an den Klippen entlang wandern konnten.
Cliffs1
Cliffs2

Weiter ging es anschließend in die Region „The Burren“. Die Landschaft dort unterscheidet sich von unserer hier in Süd-Irland erheblich. Statt vieler grüner Wiesen und Hügel ist es dort felsig, extrem karg und zerklüftet. Auf den ersten Blick erinnerte es mich dort stark an eine Mondlandschaft – denn Bäume und Büsche sieht man dort nicht („No tree to hang a man“, Oliver Cromwell). Stattdessen überall graue Felsen, Steine und Sandsteinplateaus. Nicht nur oberhalb der Erde sieht es hier so wild aus - sondern die komplette Region (ca. 1000 km2) ist auch von unzähligen Höhlen und Tunnelsystemen durchzogen. So ist es auch kein Wunder, dass unser nächstes Ziel, die „Ailwee Cave“, eine vor 60 Jahren entdeckte Höhle war. Bei einer geführten Wanderung bekamen wir Stalaktiten und Stalakniten gezeigt, die jeweils um einen Zentimeter pro fünfzig Jahre wachsen.
Als letztes Ziel vor der Fahrt zu unseren Cottages steuerten wird dann noch eine in der Frühzeit errichtete Kultstätte (oder Friedhof, oder etwas anderes) an. Da wenig über die Erbauer bekannt ist, kann man die genaue Verwendung dieses speziellen Ortes allerdings nicht genau bestimmen.
Ailwee Cave
StoneAge

Unsere Cottages erreichten wir dann um 19 Uhr. Es waren wiederum sechs Personen Häuschen mit gemütlichem Torf-Kamin und Doppelzimmern. Der Standard war diese Mal einfacher als in Killarney, aber ich fand die Gebäude sehr gut, da sie durch den rustikalen Charm sehr gut in die Landschaft passten. Mein Cottage teilte ich mit Antti (FIN), Jean (GER), Nikolaj (DAN), Vincent (FRA) und Manuel (SPA). Die Jungs sind alles ziemlich cool und wir hatten viel Spaß beim gemeinsamen Kochen und der anschließenden Party.

Donnerstag, 13. November 2008

Vor der Tour nach Westen

Ab morgenfrüh werde ich erstmal wieder hier auf der Grünen Insel unterwegs sein. Die Westküste mit den Arann Islands und Galway ist das Ziel unseres Ausflugs über das kommende Wochenende. Leider habe ich nicht mehr genug Zeit um alles ausführlich schriftlich zu beschreiben, deshalb an dieser Stelle wieder einmal eine kleine Multimedia-Einlage:

Montag, 3. November 2008

Limerick mit Catarina

Am vergangenen Donnerstag waren wir in Limerick. Die zweitgrößte Stadt in der Provinz Munster nach Cork liegt am Shannon im Westen Irlands. Mit dem Citylink-Bus dauerte die Fahrt ca. 100 Minuten – die aber schnell vergingen, da ich bisher noch nicht im Norden von Munster gewesen bin und so die sehr grüne Landschaft aus dem Busfenster beobachten konnte. In Limerick angekommen machten wir einen Stadtrundgang wie er in meinem Reiseführer beschrieben war. Dies bot sich besonders an, weil Limerick nicht allzu reich an „Sehenswürdigkeiten“ ist und wir so alles bei einem Spaziergang entdecken konnten.
Von Ausflug nach Limerick

Doch die Enttäuschung über Limerick, wie beispielsweise in Heinrich Bölls „Irisches Tagebuch“ oder meinem Reiseführer stellte sich nicht ein. Für einen halben Tag mit gemütlichem Spaziergang hatte die Stadt nämlich durchaus genug Interessantes zu bieten. Die kompakte Innenstadt ist recht schön mit alle den kleinen, typisch irischen Geschäften ausgestattet und besonders das St. Johns Castle am Shannon gelegen war seinen Besuch absolut wert.
Von Ausflug nach Limerick

Von Ausflug nach Limerick

Von Ausflug nach Limerick

Mit Multimediashow, Audio-Effekt und jeder Menge Interaktivität wurde die wechselhafte siebenhunderjährige Geschichte der Burg gut aufbereitet und dargestellt. Nach einer kurzen Wanderung über die Mauer gingen wir anschließend noch weiter zu Irlands höchsten Kirchturm. Den Tag ließen wir in einen Bistro mit Tee ausklingen.
Von Ausflug nach Limerick

Sonntag, 2. November 2008

Kinsale

Am vergangenen Sonntag waren wir (Catarina und ich) in Kinsale, einem kleinen Ort südlich von Cork. Mit dem Bus brauchten wir ca. 45 Minuten bis wir das Hafenstädtchen erreicht hatten. Trotz eisigem Wind war es eine sehr angenehme Tour und Kinsale ist wirklich sehr schön anzuschauen. Neben dem Hafen mit kleinen Häusern und Booten ist besonders, das in der Stadt gelegene, Castle mit integrierten Weinbaumuseum sehr sehenswert.
Von Ausflug nach Kinsale

Von Ausflug nach Kinsale

Die Führung bekamen wir exklusiv, da keine anderen Gäste zu Beginn der Tour vor Ort waren. Die Burg wurde lange Zeit als Gefängnis für Kriegsgefangene verwendet, die ein beliebtes Handelsgut zwischen den europäischen Staaten waren. Die Behandlung der Häftling war dabei abhängig von der Höhe der Vorrauszahlungen der jeweiligen Heimatländer. Einzig die Amerikaner hatten Pech, ohne (anerkannten) Staat hatten sie keine Chance auf bessere Behandlung oder gar Gefangenenaustausch. Zumindest in diesem Bereich hat sich das Verhalten der (westlichen) Staatenwelt untereinander doch erheblich verbessert. Wo früher Italiener, Franzosen oder Spanier einsaßen können ihre heutigen Landsleute entspannt Fotografieren und Flanieren.
Von Ausflug nach Kinsale

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Ausflug nach Killarney (Samstag II und Sonntag)

Am Samstagnachmittag sollte es dann noch zum Killarny Castle gehen - aber die Tour fiehl im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Unglaubliche Regenmengen prasselten vom irischen Himmel runter und machten den letzten Abschnitt unserer Radtour zu einer einzigen Wasserschlacht. Das alte Gemäuer besichtigten wir dann auch nur von Außen um möglichst schnell in unserere trockenen Bungalows zu kommen. Hier mein Foto vom Castle:
Von Ausflug nach Killarney / Kerry Mountains


Nachdem alle wieder getrocknet waren, konnten wir unsere Party am Abend starten.
Am Sonntag schließlich verließen wir unsere Ferienwohungen bei herrlichem Sonnenschein und machten uns mit unserem Bus auf den Weg zum "Ring of Kerry". Diese Panoramastraße bot uns bei herrlichem Wetter wunderschöne Ausblicke auf die irlandtypische Landschaft. Bei mehreren Stops hatten wir die Gelegenheit Fotos zu machen und den herrlichen Sonnenschein und die Aussicht zu genießen. Eine längere Mittagspause machten wir im Ort Waterville. Charly Chaplin hatte hier jedes Jahr den Sommer am Meer verbracht und die Einwohner des kleinen Städtchens widmetem ihm stolz eine Statur (s.u.).
Von Ausflug nach Killarney / Kerry Mountains

Von Ausflug nach Killarney / Kerry Mountains

Gegen 17 Uhr erreichten wir Cork.

Montag, 6. Oktober 2008

Wochenende in Killarney (Freitag + Samstag I)

Das vergangene Wochenende habe ich mit fünfzig anderen Studenten in Killarney im County Kerry verbracht. Die International Student Society, die die Fahrt organisiert hatte, hatte dafür eine Bus gechartert und uns Ferienhäuser am Stadtrand von Killarney reserviert. Auch das Programm für das Wochenende war bereits fertig durchgeplant, sodass wir nur noch die Sachen packen mussten und dann ganz bequem abwarten konnten was wir als nächstes machen können. Das war super, weil man im Gegensatz zu privat-organisierten Trips, keine Zeit mit der Reiseplanung und Vorbereitung verbringen musste. Das Wochenende war dabei richtig gut organisiert und wir hatten die Möglichkeit viele Interessante Dinge zu unternehmen, aber lieber alles in der richtigen Reihenfolge:
Ausflug nach Killarney / Kerry Mountains

Am Freitag ging es um 2.00 PM in Cork los - wir erreichten Killarney 90 min später und wurden von unserem Busfahrer zunächst zu einem Lidl gebracht, um alles notwenige für unsere Selbstversorgerhäuser einzukaufen. In einem Haus wohnten immer sechs Leute, die eine gemeinsame Küche und ein Wohnzimmer hatten und jeweils in einem Doppelzimmer schliefen. Die Häuser waren dabei sehr luxoriös, die meisten von uns (auch ich) wohnen in Cork in weniger großzügigen Wohnungen. Schnell kam also die Idee auf ganz nach Killarney umzuziehen, aber leider wäre wohl die tägliche Pendelzeit deutlich zu lang ;-). Nachdem wir uns eingerichtet hatten, war für den Abend nur noch eine Party im Haus unserer "guides" eingeplant. Für ein erstes Kennenlernen war das super und es ging auch dementsprechend lange. Hier noch ein Bild zu späterer Stunde, mit Antti aus Finnland und Nikolaj auch Dänemark.
Von Ausflug nach Killarney / Kerry Mountains

Samstags ging es für uns dann mit gemieteten Fahrrädern in der Killarney National Park, das älteste Naturschutzgebiet in Irland.
Die Natur rund um den Lough Leane bzw. den Muckross Lake war echt wunderschön und mit dem Fahrrad super zu erkunden. Leider hingen die Wolken sehr tief, sodass wir nur die wenige Meter der Kerry Mountains unterhalb der Wolken erkennen konnten.
Von Ausflug nach Killarney / Kerry Mountains

Neben der beeindruckenden Natur, die wir auch in Muckross Garden bewunderten, besichtigten wir noch eine alte Abtei.
Von Ausflug nach Killarney / Kerry Mountains


Anschließend radelten und wanderten wir noch zu den Torc-Waterfalls.
Von Ausflug nach Killarney / Kerry Mountains

Freitag, 3. Oktober 2008

Vorfreude auf Killarney

Heute nachmittag geht es für mich nach Killarney. Ich nehme mit fünfzig anderen Studenten an einem Wochenendausflug der International Student Society ins County Kerry teil. Um auch mal ein bißchen multimedial ;-) zu sein, hier ein kurzes Video mit einer Beschreibung:

Montag, 29. September 2008

Trip nach Cobh

Gestern war ich mit einigen Freunden aus Cork zum ersten Mal in der Umgebung unterwegs. Unser Ziel war der kleine Hafenort Cobh. Dieser liegt ungefähr 20 Kilometer von Cork entfernt am Ende eines Fjordes. Der Ort selbst ist sehr klein und und hat viele lustige, bunte Häuser und nur einen kleinen Fischerhafen. Der Container- und Industriehafen auf der anderen Seite der Bucht war aber immer gut zu sehen. Hier bereits einige Impressionen der Tour.
Von Ausflug nach Cobh

Von Ausflug nach Cobh

Weiter Bilder habe ich in mein Webalbum geladen:
Ausflug nach Cobh